Es lebe die neue Maschinenkunst!
Es lebe die neue Maschinenkunst!
Galerie im Museum Neuötting
5. Mai – 17. Juni 2012
zusammen mit Alfred Bachlehner, Patrick Baumüller, Uwe Bressnik, Bernhard Buhmann, Peter Fritzenwallner, Andreas Ilg, Claudia Larcher, Walter Mirtl, David Moises, Martin Osterider, Leo Peschta, Leo Schatzl, Andrea Sodomka/alien productions, Toni Wirthmüller
x
Robert F. Hammerstiel - Intervention: Home Run (Heribert ist Goldes wert), 2012, Ready-made-Objekt: Roboter-Staubsauger, elektronisches Audiosystem, ∅ 34,5 cm
“Robert F. Hammerstiel untersucht in seinen Arbeiten Sicherheits- und Ordnungsprinzipien. Ersatzwelten wie das eigene Heim dienen Menschen in ihrer Sehnsucht nach Geborgenheit, Idylle und Glück als Rückzugsmöglichkeit. Die Richtlinien ‚Pflege’, ‚Ordnung’ und ‚Sauberkeit’ strukturieren und erleichtern zudem das Leben und erhöhen somit das Wohlbefinden. Dies verspricht auch die Werbe- und Konsumindustrie in der Anpreisung ihrer „Glücks“-Maschinen. Solche Maschinen, unmanipuliert und manipuliert, verwendet Robert F. Hammerstiel in der Ausstellung. Ein Staubsauer-Roboter, der in der Ausstellung kursiert, kann nicht nur Schmutz beseitigen und Energie tanken, sondern wurde vom Künstler zusammen mit dem Techniker Martin Beha dahingehend modifiziert, dass er sprechen kann. Vom Roboter kommen moralische Belehrungen bzw. Werbesprüche zu den Themen ‚Ordnung’ und ‚Sauberkeit’.” (Petra Noll, Kuratorin)
Link: Galerie im Museum Neuötting










