Hartheim 1996Hartheim 1996

WORKSHOPS

Hartheim I, 1996

Polaroids in Passepartouts, Holzrahmen, Gläser, unterschiedliche Formate

TeilnehmerInnen:
Roland Riegler, Elke Schlagnitweit, Franz Maurer, Kurt Minichmayr

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Ein Raum, eine Sofortbildkamera - und elf Menschen mit einer höchst selbständigen, schwer faßbaren Wahrnehmung. Der Raum wird erkundet. Welche Farbe entspricht mir? Nach welchem Gegenstand greife ich?

Selbstporträts und Selbstinszenierungen entstehen. Zeichnungen, Sätze, Namen ergänzen die Bilder: so sehe ich mich, so will ich gesehen werden. Der andere, der mich fotografiert hat, soll auch mit auf das Bild: mein aufmerksamer Betrachter.

Später, der Regen hat aufgehört, gehen wir hinaus in die Landschaft. Welcher Ausschnitt interessiert mich: der Strauch dort, das Grün ringsum, das Blau über den Köpfen? Wo sehe ich mich selbst in der Landschaft: am Rand, in der Mitte, weit weg von den anderen? Schließlich wird auch das Draußen “bewohnbar”: wir stellen ein Sofa in die Wiese. Ungezwungene, fröhliche Bilder entstehen, Dokumente einer Freundschaft.

Am Tag der Abreise hält einer ein Schild vor die Kamera. Darauf ist zu lesen: “das Ende von Schön“. Das Ende? Ein Anfang...